Montag, 24. Dezember 2007

Joyeuses fêtes



Vor ca. 1 Woche verliessen wir Spanien endgültig. Kurz vor der französischen Grenze fanden wir eine Dutyfree-Stadt, spezialisiert auf die Fernfahrer. Mit tollen Dirnen-Angeboten zu Sonderkonditionen (die armen Trucker, brrrr). Einige der Damen wurden wohl schon vor einiger Zeit am Strassenrand vergessen.
Bis zu unseren Freunden in Cessenon-sur-Orb (da wo einst einer sein Bein rouinierte) legten wir exakt 8'384 km zurück. Nun ist eine längere Pause angesagt, wo wir alles wieder auf Vordermann bringen. Als erstes grosse Wäsche!!! Eine für Strieli und den Kleinen, eine für unsere Furzgürkli und last but not least eine Wäsche für uns. So lassen wir uns an der Sonne trocknen und feiern Weihnachten bei 24 Grad und Fondue Bourgignon im freien, mit eigenem Weihnachtsbaum. Wir wünschen euch frohe Weihnachten und senden wärmende Sonnenstrahlen. Von Herzen ein gutes Neues Jahr. Bis jetzt erlebten wir aufregende Zeiten und sind froh, dass alles gut gegangen ist. Das Motörli läuft und säuft wie am ersten Tag. Wir hoffen, dass es so weiter geht. Fische haben wir leider immer noch keine gefangen, lovely big sister und Gartenfloh.

Freitag, 14. Dezember 2007

Stürmische Nächte im Delta De L'ebre


Sind wir nicht Glückspilze? So konnten wir Strieli doch nur mal 4 Meter vom Wasser entfernt platzieren, an einer Flussmündung direkt am Meer. Einzelne Palmen, hohe Schilffelder mit viel Gevögel-gezwitscher. Das Flussufer teilten wir mit ca. 12 spanischen und 1 britischen Camper. Wir fischten (und schifften) am De L'ebre was das Zeugs hielt. Am 2. Abend erlebten wir einen einzigartigen, noch nie dagewesenen Sonnenuntergang. Eine sanfte Brise zog auf. Die Wolken zogen sich an roten, langen Bändern dahin. Vor lauter bestaunen des Naturschauspiels bemerkten wir nicht das wegfahren einiger Camper. Wir sollten noch erfahrten wieso.

Die Sonne ging unter, der Himmel blieb rot, zum Z'nacht gibt es Wurscht, Chäs und Brot!
Als Bettmümpfeli gabs wie üblich: Sternen gucken vor dem Strieli mit Verdauerli.
Mittlerweile hat sich die Brise zu einiem Stürmchen entwickelt. Damit Strieli nicht zuviel Seegang bekommt, und wir ruhig schlafen können, stellten wir kurzerhand den "Kleinen" auf die Breitseite von Strieli (als Schutz vor stärkeren Böen). Beruhigt gingen wir schlafen. Exakt um 2.00 Uhr schüttelte uns das "Chuten" aus dem Schlaf. Bei einem Rundgang ums Wohnmobil bemerkten wir, dass 3 weitere Camper fluchtartig den Platz verliessen. Nun hatten wir Schiss, dass uns Strieli aus den Latschen kippt. Sollten wir auch wegfahren? Doch wohin? Weit und breit kein Schutz. Also gab es nur eines für uns zu tun. In unser rüttelndes, trautes Heim zu sitzen, Kaffe zu trinken und Back Gammon zu spielen. (Die Partie ging an Roli).
So wollten wir in stoischer Ruhe die stürmische Zeit überstehen, wie der Brite, der auch geblieben ist (Der Trank sicher Tee mit seiner Gattin und spielte Scrabble).

Nun wissen wir, was dieses blutrote Abendrot bedeutet.

Samstag, 8. Dezember 2007

Kalte Noches + heisse Tardes


Schon lange haben wir Portugal und die Algarven hinter uns gelassen. Den südlichsten Zipfel von Europa wollten wir natürlich auch tangieren, aber oh Schreck!!! Kein idyllisches Plätzchen wo wir verweilen wollten. Alles nur Hotelneubauten und Baustellen an der südlichen Küste Spaniens. Wir denken auf jeden zweiten Spanier kommt ein Baukran. So zog es uns doch wieder vom Tummelplatz für Baufirmen in das Landesinnere und wurden in den Sierras fündig. Abgelegene Orte an schönen Stauseen wo wir tagelang alleine die Natur geniessen konnten und keinen Moment ausliessen zu fischen (bis jetzt aber ohne Erfolg, minus 1 Zäpfli und 3 Löffeli und es paar Meter Silch).

Wir hatten unsere Ruhe, na ja bis auf einmal, als ein komischer Kauz uns aufsuchte und uns Geschichten von 26 Überfällen auf Camper und 3 Tote im letzten Jahr erzählte. Aber dies ist eine andere Geschichte.

Am Tage haben wir bis zu 24 Grad, schön warm und super für den Dezember. In den Nächten jedoch wird es gerne 0 Grad und am Morgen hängt Reif an den Bäumen. Ein wunderschönes Bild wenn die Sonne aufgeht, aber Ar...kalt.

Dienstag, 27. November 2007

Algarven

Die portugiesischen Strassen (holper, holper) führten uns zu den schönen Algarven. Um unser Proviantlager aufzufüllen verschlug es uns in einen kleinen Mercado (Markthalle) in Vila do Bispo um mal einheimisch einzukaufen (und das mit unserem portugiesisch, ha ha). Es roch sehr nach Fisch..... Wir erbeuteten 6 Meeresfische (keine Ahnung wie man die zubereitet, geschweige denn wie sie heissen) und etwas Gemüse. Die Portugiesen sind wirklich sehr freundliche Leute, auch wenn man die Sprache absolut nicht beherrscht. Nachdem wir die Fische selber ausnahmen, grillierten wir Sie in einer Bucht an den Steilküsten.

Leider können wir im Moment keine Bilder hinzufügen, der Bloger will sie einfach nicht annehmen, obwohl es hochanständige Fotos sind. Auch dieses Problem kriegen wir bald in den Griff (lieber Jürg, falls Du einen guten Tip hast, sind wir Dir sehr dankbar dafür).

Momentan tuckerln wir durch die verschiedenen Sierras (Lizardfreundliche Gegend) von Spanien. Strieli, unser treuer Diener bringt uns über die steilsten, kurvigsten, holprigsten spanischen Pässe. Und natürlich wieder sicher runter, mit dem "Kleinen" der da hinten dran hängt. Bilder folgen.

Liebe Grüsse an euch alle. Immer wieder freuen wir uns, eure Kommentare zu lesen. Und so haben auch wir was zu lachen.

Bis bald Lini&Roli